Grenzen setzen

Grenzen setzen - Zentriert sein

Grenzen setzen

Grenzen setzen. Wieso verletzt eigentlich nie ein unbewaffneter Mensch die Grenzen eines Tigers? Was hält ihn davon ab?
Das Wissen um die Konsequenz dieser Grenzverletzung. Tigerfutter.
Der Tiger hat eine natürliche Grenze um sich herum gezogen, ob bewusst oder unbewusst - egal.

Was können wir vom Tiger lernen? Die kompromisslose Klarheit im Unterscheiden, wann jemand unsere Grenze verletzt. Wie wir Grenzen setzen.
Der Tiger hat keine Zweifel und reagiert direkt. AUA.

Wir hingegen ziehen sofort den Schwanz ein, weil wir Angst haben, angemessen zu reagieren, wenn "sogenannte" Autoritäten unsere Grenzen verletzen. Wir haben sogar verlernt, zu bemerken, wo unsere Grenze sind und wann sie verletzt sind. Wir leben mit diesen Grenzüberschreitungen und finden sie ganz normal. Es gibt ganze TV-Formate, wo es um nichts anderes als Grenzverletzungen und Herabwürdigungen geht.

Ein neuer Umgang mit der Würdigung der eigenen Grenzen und damit ihrer Verteidigung ist erstmals ungewohnt und schmerzhaft. Das Kennenlernen und Würdigen der eigenen Grenzen hilft in die eigene Kraft und Zuversicht zu kommen. Klarheit stellt sich ein.
Das Leben bekommt eine tigerhafte Unmissverständlichkeit.

Zentriert sein

Zentriert sein bedeutet kraftvoll in seiner eigenen Mitte zu ruhen. Das ist der Ausgangspunkt um im entscheidenden Moment die nötige Klarheit für die richtige Entscheidung zu haben.
Zentriertheit kommt nicht durch das Anknipsen des Zentriert-Sein-Schalters.
Zentriert sein bedeutet Praxis.
Dieser Praxis zugrunde liegt das Fühl-Wissen um die eigene Mitte.
Menschen die zentriert sind haben ein klare Ausrichtung für ihr Leben gefunden.